VORTRÄGE - Heraldisch-Genealogische Gesellschaft ADLER
Der kaiserliche Hof in Wien stellte bis zum Ende der Monarchie ein politisches und kulturelles Zentrum der Habsburgermonarchie dar, wo Politik, Verwaltung und familiäre Netzwerke des Adels zusammentrafen und miteinander interagierten. Mit dem Vortrag soll ein zuletzt in der Forschung bedeutsamer Aspekt in den Blick genommen werden: Die Mechanismen dynastischer und höfischer Politik eröffneten Frauen viele Handlungsmöglichkeiten. Diese reichten von der Vernetzung der Familien des höfischen Adels über Eheschließungen bis zu repräsentativen Aufgaben und konnten auch politische Einflussnahmen beinhalten. Einige dieser Handlungsfelder werden im Vortrag an konkreten Beispielen dargestellt.
Unsere Vorträge beim "Adler" setzen wir am Do, 16.11.2023, um 18:00 Uhr mit unserem Mitglied, dem erfolgreichen Unternehmer Peter Augendopler und dem Thema "Was war Brot in der Gründungszeit des Adler" fort.
Es geht neuerlich um das Jahrzehnt 1870 – 1880. Und, es geht um ein Thema aus dem Alltag. Sicherlich haben viele damals das Brot zu Hause gebacken. Aber für die städtische Bevölkerung musste die alte Zunft der Bäcker Brot anbieten. Wir haben dazu die Frage an einen Fachmann gerichtet.
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Es ist ein politisch interessantes Jahrzehnt - vom 25. November 1871 bis zum 15. Februar 1879 - in dem Adolph Auersperg Ministerpräsident der österreichischen Hälfte der k. k. Monarchie führt. Von Grundspannungen zwischen liberalen und klerikalen Vorstellungen, Auseinandersetzungen mit Böhmen führen diese Jahre durch Weltausstellungen in Wien samt Cholera bis zum Streit mit Budapest über die Teilung der Finanzen.
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Wien war und ist die untergegangene Habsburgermonarchie im Kleinen. Das ungarische, tschechische oder italienische Wien ist nicht nur an seinen kulinarischen Köstlichkeiten und sprachlichen Relikten, sondern auch in seinen Denkmälern, Gebäuden und Wappen sichtbar. Wappen sind ein Spiegel der Geschichte und können durch ihre verdichtete Symbolik auf vielfältige Weise von Menschen, Institutionen oder auch Heldentaten erzählen.
WIEN.ORF.AT-Bericht: "Wappen also Logos für die Ewigkeit"
Der Beitrag wird sich den ungleichen Brüdern und Fürsten des Fürstentums Liechtenstein, Johann (1840–1929, II. der Gute 1858–1929) und Franz (1853–1938; I. 1929–1938), widmen, die beide zu den bedeutendsten Mäzenen, Kunstsammlern sowie Denkmalschützern ihrer Zeit zählten. Dabei soll vor allem der Anteil von Franz herausgearbeitet werden, der bezüglich der Kunstsammlung und des Mäzenatentums immer im Schatten seines ältesten Bruders stand.
Kein anderes Zeitalter hat Wien so nachhaltig verändert wie die Gründerzeit. Nicht umsonst spricht man von einem Goldenen Zeitalter. Die Ringstraße wurde mit öffentlichen Gebäuden und Kulturbauten bebaut, aber auch Palais und Zinspalästen wurden hier errichtet. Die alten Vorstädte wurden überbaut und aus den Vororten wurden neue Stadtteile. Die industrielle Revolution, die Aufhebung der Grundherrschaften und der Bau eines Eisenbahnnetztes waren die Voraussetzung für dieses gewaltige Stadtwachstum. Getragen wurden diese Veränderungen von herausragenden Persönlichkeiten, manche von Ihnen sind heute vergessen.





