VORTRÄGE - Heraldisch-Genealogische Gesellschaft ADLER
Kein anderes Zeitalter hat Wien so nachhaltig verändert wie die Gründerzeit. Nicht umsonst spricht man von einem Goldenen Zeitalter. Die Ringstraße wurde mit öffentlichen Gebäuden und Kulturbauten bebaut, aber auch Palais und Zinspalästen wurden hier errichtet. Die alten Vorstädte wurden überbaut und aus den Vororten wurden neue Stadtteile. Die industrielle Revolution, die Aufhebung der Grundherrschaften und der Bau eines Eisenbahnnetztes waren die Voraussetzung für dieses gewaltige Stadtwachstum. Getragen wurden diese Veränderungen von herausragenden Persönlichkeiten, manche von Ihnen sind heute vergessen.
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Das Ende der Donaumonarchie im November 1918, brachte nicht nur den katastrophalen Zusammenbruch jahrhundertelang gewachsener geografischer und ethnischer Strukturen sowie einer radikalen und abrupten Änderung der Staatsform und der Verfassung, sondern es bedeutete auch das Ende einer gesellschaftlichen Ordnung, von der insbesondere eine soziale Gruppe betroffen war, die in der heutigen Elitenforschung als sogenannte "Zweite Gesellschaft der Donaumonarchie" zunehmend in den Blickpunkt intensiverer Forschungsarbeit rückt.

