VORTRÄGE - Heraldisch-Genealogische Gesellschaft ADLER
Digitale Recherche und archivalische Überlieferung sinnvoll verschränken. Bringen Sie Ihre eigene Familienforschung und Ihre Fragen mit - wir arbeiten praxisnah an konkreten Fällen. Bringen Sie Ihre eigene Genealogie mit – gemeinsam entschlüsseln wir Ihre Familiengeschichte!

Im Workshop zeigen wir, wie man mit Wappenschlüsseln den Namen hinter einem Wappen findet. Der Workshop vermittelt eine Einführung in die Wappenkunde und zeigt anhand von Beispielen, wie man mit Wappenschlüsseln unbekannte Wappen identifiziert. Während klassische Wappenbücher wie der „Siebmacher“ vom Namen ausgehen, führen die von Herbert AUE entwickelten Schlüssel den umgekehrten Weg: vom Wappenbild zum Namen. Bisher liegen folgende Wappenschlüssel vor: Wien und Niederösterreich, Band 1 (1995) und Band 2 (2025), Oberösterreich (2004), Salzburg (2010). Fischnaler (Tirol, 2010), Liber Regius und ungarischer Siebmacher (2022), Rietstap (West- und Mitteleuropa), Rietstap‘s »Armorial general« (2023).
Bringen Sie Ihr eigenes Wappen mit – gemeinsam entschlüsseln wir seine Geschichte!
„1526–2026 – 500 Jahre Entstehung der Donaumonarchie und ihre heraldischen und genealogischen Auswirkungen“
Die Schlacht von Mohács 1526 gab den Habsburgern durch einen genealogischen Zufall die Gelegenheit in die Hand die böhmische und ungarische Königskrone zu erwerben und damit die fast 400 Jahre dauernde Donaumonarchie zu begründen. Wir wollen die Wirkungsgeschichte dieses Ereignisses in den vergangenen 500 Jahren beleuchten.
Univ. Prof. i. R. Dr. Georg Scheibelreiter analysiert in seinem Vortrag bei der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft ADLER Karl Mays literarische Konstruktionen im Kontext der Völkerpsychologie des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Darstellung englischer Aristokraten als Spiegel und Kontrast deutscher Selbstbilder. May formt seine Figuren als Träger kollektiver „Volksseelen“ und moralischer Ideale, die nationale und soziale Typologien verkörpern. Der Vortrag zeigt, wie Mays Abenteuerwelt kulturelle Hierarchien, Geschlechterrollen und koloniale Denkfiguren reflektiert. Damit wird Karl May als Chronist bürgerlich-aristokratischer Weltbilder und mentaler Selbstverortung seiner Epoche neu lesbar.
Im Workshop zeigen wir, wie man mit Wappenschlüsseln den Namen hinter einem Wappen findet. Der Workshop vermittelt eine Einführung in die Wappenkunde und zeigt anhand von Beispielen, wie man mit Wappenschlüsseln unbekannte Wappen identifiziert. Während klassische Wappenbücher wie der „Siebmacher“ vom Namen ausgehen, führen die von Herbert AUE entwickelten Schlüssel den umgekehrten Weg: vom Wappenbild zum Namen. Bisher liegen folgende Wappenschlüssel vor: Wien und Niederösterreich, Band 1 (1995) und Band 2 (2025), Oberösterreich (2004), Salzburg (2010). Fischnaler (Tirol, 2010), Liber Regius und ungarischer Siebmacher (2022), Rietstap (West- und Mitteleuropa), Rietstap‘s »Armorial general« (2023).
Bringen Sie Ihr eigenes Wappen mit – gemeinsam entschlüsseln wir seine Geschichte!
Was haben Hainburg, Maria Lanzendorf, Bratislava / Poszony / Preßburg und Sopron / Ödenburg gemeinsam? Die Antwort kennt sogar der Wiener Stadtplan: Johann Jacob von Löwenburg - ein Immigrant mit schlesischem Hintergrund, ungarischer Staatsbürgerschaft und Wiener Wohnsitz. Ein ungarischer Adeliger, der Teil eines erfolgreichen Netzwerkes ist, Karriere macht, dreimal heiratet - und es dann doch mit Kaiser Maximilian I. halten muss: "Wer ime in seinem leben kain gedachtnus macht, der hat nach seinem tod kain gedächtnus und desselben menschen wird mit dem glockendon vergessen ..." Das trifft auf diesen Österreich-Ungarn durchaus zu: Ein Finanzbeamter, der als überzeugter Katholik in verschiedenen Kirchen Stiftungen macht, beruflich zwischen Wien und Kosice / Kassa / Kaschau wirkt - und dann ausgerechnet bei den Protestanten nicht vergessen wird. Wie eine persönliche Tragödie zur Stiftung nicht nur einer Internatsschule führte - auch so kann man zum Bildungspionier werden.





